Download (LS-Server): Orignal PHE März 2020 Bericht

März 2020: Die britische Behörde PHE (Public Health England) veröffentlicht einen 217 Seiten langen Bericht zur aktuellen Beweislage betreffend der Gesundheit und Schwangerschaft hinsichtlich E-Zigaretten und das Dampfen.

Bereits 2015 und 2018 hat die PHE interessante Berichte zum Thema: E-Zigarette veröffentlicht. Im Jahr 2015 bewerte die PHE die Gesundheitsgefährdung durch E-Zigaretten mindestens 95% geringer als durch Tabakzigaretten. Zuletzt 2018 bewertete die Behörde das Krebsrisiko der E-Zigarette mindestens 99,5% geringer als durch das herkömmliche Rauchen.

Dieser Artikel fasst sowohl die offizielle Variante des Berichts als auch stellenweise den Online-Artikel von vapers.guru zusammen. Die vollständige und originale Version des Berichtes ist links durch einen Klick auf "Orignal PHE März 2020 Bericht" herunterladbar.

Auf welchen Daten basiert der Bericht und wer ist "PHE" eigentlich?

Public Health England - kurz PHE - ist das ausführende Organ des britischen Gesundheitssystems. Das nationale Gesundheitssystem unterscheidet sich vom hierzulande üblichen insofern, dass es gesetzliche Krankenkassen quasi nicht gibt. Einrichtungen wie Krankenhäuser sind in staatlichen Besitz und die Beiträge werden über Steuern eingezogen. PHE betreibt eigene Forschungen mit eigenen Wissenschaftlern. Im Gegensatz zum deutschen System hat die britische Regierung demnach direkt Interesse daran die Kosten des Gesundheitssystems niedrig zu halten. Das ist ein entscheidender Unterschied! Im Bericht wurden sechs landesweite sowie internationale Forschungsergebnisse ausgewertet.

Lungenepidemie in den USA

Der Bericht nimmt ebenfalls starken Bezug auf die angebliche Lungenepidemie in den USA. Nachfolgend eine Erklärung zum Verständnis durch vapers.guru1:

Im August des vergangenen Jahres häuften sich Lungenerkrankungen bei Konsumenten in den USA. Die Berichterstattung in den Medien sprach grundsätzlich nur von Schäden durch „die“ E-Zigarette. Doch es war schnell klar, dass es sich nicht um handelsübliche E-Zigaretten handeln konnte. Denn es wurden ausschließlich Vorfälle in den USA gemeldet.

Nach bemerkenswertem Zögern haben inzwischen auch die US Behörden offiziell eingeräumt, dass die Vorfälle Tocopherylacetat zur Ursache hatten. Dieses war als Trägersubstanz in illegalen Kartuschen mit THC verwendet worden. Die Konsumenten hatten also die Akkus von E-Zigaretten zum Kiffen benutzt.

Das so genannte Vitamin-E-Acetat ist ein nicht wasserlösliches Öl und führt bei Inhalation zu einer so genannten Lipidpneumonie. Es ist u.a. in Deutschland und Großbritannien in E-Zigaretten verboten. Inzwischen sind 68 Menschen an den Folgen verstorben. Seit dem rollt eine Verhaftungswelle durch die USA. Es hatte sich gezeigt, dass Gangs das lukrative Drogengeschäft unbemerkt übernommen hatten.

Diese Aufklärung wurde in den europäischen Medien unterlassen, Berichte darüber fanden nicht statt. Die Öffentlichkeit wurde nicht über die tatsächlichen Ursachen informiert. Umsteiger wurden verunsichert und der Markt brach ein.1

Die Ergebnisse des Berichts von PHE 2020

Was ist nun das Ergebnis der Auswertung? Zusammengefasst sind die wesentlichen Punkte der Auswertung folgende:

  • Das Dampfen von regulierten, nikotinhaltigen Produkten beinhaltet nur einen geringen Bruchteil des Risikos des Rauchens.
  • Im Altersbereich von 11 - 15 Jährigen haben 6% schon einmal eine e-Zigarette konsumiert. Nur 1% aller Jugendlichen ohne vorherige Raucher-Karriere, konsumieren die e-Zigarette
  • Von 2011 bis 2018 hat sich der Absatz von Tabakzigaretten bei Teenagern mehr als halbiert
  • Am beliebtesten sind nach wie vor nachfüllbare e-Zigaretten
  • In UK dampfen etwa 5% bis 7% aller Erwachsenen
  • Mehrheitlich wird die e-Zigarette verwendet um mit dem Rauchen aufzuhören
  • Konsumenten der e-Zigarette gaben an, würde die Aromenvielfalt eingeschränkt, könnten sie sich vorstellen sich zu illegalen Produkten hin zu bewegen

Weiter sagt PHE zum Thema

In einer Pressemitteilung mit dem Titel „Falsche Befürchtungen halten Raucher davon ab, E-Zigaretten zum Ausstieg zu nutzen“2 ist zudem zu lesen (frei übersetzt):

  • Offizieller Rat seitens der PHE: Raucher sollten auf die e-Zigarette wechseln um ihnen zu helfen den Rauchstop zu schaffen.
  • E-Zigaretten sind wesentlich weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten. Sie enthalten signifikant weniger schädliche Chemikalien im Vergleich zum Rauchen
  • Es sei besorgniserregend, dass die Anzahl an Rauchern welche glaubt, dampfen sei schädlicher als rauchen, steigt
  • Es wird ausdrücklich davor gewarnt aromatisierte Liquids zu verbieten da dies Raucher davon abhalten könnte auf die e-Zigarette umzusteigen
  • Die Forscher befürchten, dass die falsche Angst vor der e-Zigarette in der Praxis Leben kosten könnte

Die vollständige Pressemitteilung der britischen Behörde findet ihr im Original am Seitenende.

Langzeitfolgen und sollte man überhaupt dampfen?

Public Health England erwähnt, dass die Langzeitfolgen nicht geklärt sind. Menschen die nicht rauchen sollten auch nicht anfangen zu dampfen. Diese Aussage stützen wir übrigens und bei Einsteigergesprächen empfehlen wir immer: „Rauchst du nicht, solltest du nicht dampfen!“.

Etwas interessantes zum Schluss

Eingangs haben wir gesagt, England geht mit dem Thema dampfen insofern anders um, als dass die Regierung starkes Interesse daran hat die Kosten im Gesundheitssektor niedrig zu halten. Rauchen kostet die Krankenkassen erwiesenermaßen jährlich schier Unsummen. In Großbritannien gibt es mittlerweile die geringste Anzahl an Rauchern, seitdem es eine Erhebung darüber gibt!


Quellenverzeichnis:

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